Hochsensibilität bei Mensch und Tier


Hochbegabung und Hochsensibilität liegen nah beieinander. Begabung ist ein Geschenk für das Kind, für die Familie und für die ganze Gesellschaft. Hochbegabte Kinder brauchen eine Förderung, die ihren Bedürfnissen gerecht wird, um sich harmonisch und glücklich entwickeln zu können – genauso wie jedes andere Kind auch.


Hochsensibilität ist ebenfalls eine Begabung und ein Geschenk für die gesamte Gesellschaft. Menschen mit Hochsensibilität sind emphatisch, authentisch, mitfühlend und haben oftmals eine hohe emotionale Intelligenz.


Der Begriff Emotionale Intelligenz wurde im Jahr 1990 von den amerikanischen Psychologen John D. Mayer und Peter Salovey eingeführt.
EQ steht also für den emotionalen Intelligenzquotienten. Im Gegensatz zum IQ umfasst die emotionale Veranlagung keine verbalen oder mathematischen Fähigkeiten. Vielmehr ist damit die Begabung im Umgang mit den eigenen und fremden Empfindungen gemeint, die Herzensbildung. 
Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz sind also in der Lage, fremde und eigene Gefühle gut einzuschätzen und auch zu beeinflussen. 
Besonders begabte Kinder sind in manchem anders als ihre Altersgenossen. Das kann – muss aber nicht – zu Schwierigkeiten führen. Manchmal ist allerdings leider erst das Auftreten von Auffälligkeiten der Ausgangspunkt für das Erkennen einer Hochbegabung, Hochsensibilität und hohen emotionalen Intelligenz. 


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Hochsensibilität Tiere

Mein hochsensibles Tier findet mich! Meine Erfahrung mit hochsensiblen Tieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere uns finden. Nicht wir suchen uns die Tiere aus, sondern die Tiere sensibilisieren unsere Wahrnehmung, wenn wir ihnen gegenüber treten. Im Laufe der Jahre, seid dem ich als hochsensibler und hochemotionaler Mensch bewusst lebe, sind mir immer Tiere begegnet, die hochsensibel sind.
Mein erster Hund war ein Labrador, den ich geschenkt bekam. Ich bot ihm eine Chance bevor er ins Tierheim musste. Nach Betreten des Hauses, merkten wir schnell, dass aus einem wütenden Hund ein lammfrommer Hund wurde. Er lief durch das Haus, fühlte sich sofort angekommen und schaffte für meine Kinder einen emotionalen Abladeplatz ihrer Gefühle, Traurigkeit oder auch Wutempfindungen.
Als er sein Rentenalter erreichte, sah ich unseren zweiten Hund im Internet. Leider wollte ihm niemand eine Chance bieten, da er nicht der Schönheitsnorm entsprach. Gerade deshalb sagte meine innere Stimme: Der Hund gehört zu uns. Nach wenigen Wochen erreichte er uns aus der Tötungsstation, ein kleiner Labrador-Bandinomix. Ein Ungestüm, schreckhaft und ängstlich. Ständig beobachtete er, zurückhaltend und doch neugierig. Schnell stellte ich fest, wenn es mir nicht gut ging, war er sofort zur Stelle. Er munterte mich auf. Wenn ich weinte, veranstaltete er so lange lustige Sachen bis ich lachte. Sein ganzes Verhalten war mein Spiegelbild.
Vor sieben Jahren suchte meine hochsensible Tochter ein Freizeitpferd. Sie hatte ein genaues Bild vor sich. Als wir den Hof betraten kristallisierte sich heraus, dass das, was sie suchte, nicht vorhanden war. Tief traurig ging sie an einem Pferd vorbei. Dieser machte sich sofort bemerkbar und berührte sie mit seinem Maul. Als sie sich umdrehte und ihm in die Augen sah, sah sie seine Traurigkeit. Ein Irländer, vom Schlachthof gerettet, der nichts konnte. Sie kaufte ihn und bildete ihn liebevoll aus.
Heute ist er ein Therapiepferd für besondere Kinder. Er ist feinfühlig, sensibel und vorsichtig. Auch hier zeigte sich deutlich unsere Wahrnehmung unserer Hochsensibilität.
Als ich mich mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigte und mich weiterbildete, kam ich immer mehr zu dem Entschluss, das es weitere hochsensible Wesen geben musste. Das Verhalten unserer Tiere war eindeutig.

Wie erkenne ich hochsensible Tiere? 

Die Pawlow-Versuche zeigen wieder Physiologe Iwan Petrowitsch Pawlow das Prinzip der klassischen Konditionierung entdeckte. Ein bis heute wichtiger Aspekt in der Hundeerziehung und im Hundetraining. Für seine Versuche zum bedingten Reflex (Pawlow‘scher Hund) erhielt er den Nobelpreis. Er stellte aber auch Versuche zur menschlichen Empfindsamkeit und deren Belastbarkeit an. Sensiblere Menschen und Tiere reagieren in bestimmten Situationen durch ihre Feinnervigkeit eben anders, als von ihnen erwartet wird. Neben diesen als sensibel einzustufenden Menschen gibt es jedoch noch eine feine Abstufung zu unterscheiden: die Hochsensiblen Menschen und Tiere. 
Hochsensible Hunde oder, oder auch Tiere unterliegen einer erhöhten Reizwahrnehmung. Was je nach Lebenssituation Dauerstress bedeuten kann. Somit steigt das Risiko dafür, Stresskrankheiten früh zu entwickeln. Ein hochsensibler Hund/Pferd oder Tier braucht eine stressfreie Lebensführung oder zumindest einen sicheren Stressausgleich. Viel Ruhe, Regelmäßigkeit im Alltag und Sicherheit durch den Besitzer ist eine absolute Notwendigkeit zur Erhaltung der Gesundheit des hochsensiblen Hundes oder Tieres. 

Durch meine Arbeit und eigene Hochsensibilität mit Mensch und Tier, habe ich einen feinen Blick entwickeln dürfen, die schnell Hochsensibilität erkennen. Jetzt ist es mir ein Anliegen, dieses Wissen weiterzugeben. Darauf aufmerksam zu machen, dass es nicht nur hochsensible Menschen gibt, sondern ebenfalls hochsensible Hunde, Pferde oder andere Tiere.